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Das Andere der Monarchie

Der Konflikt zwischen der Hugenottenmetropole La Rochelle und der französischen Krone zwischen 1568 und 1630, der in der spektakulären Belagerung von 1628/29 gipfelte, war ein Kampf um die Legitimation von Herrschaft im frühneuzeitlichen Frankreich. Die neuartige Ideologie der Absoluten Monarchie steht dabei traditionellen, an Konsens und Privilegienwahrung interessierten Modellen gegenüber. Die Studie zeichnet die Durchsetzung dieses 'Pilotprojekts Absolutismus' nicht nur als rein ideengeschichtlichen Prozess nach, sondern verortet diesen in konkreten politischen und konfessionellen Auseinandersetzungen zwischen der monarchischen Zentrale und ihrem 'Anderen', der reformierten Stadtrepublik La Rochelle am Atlantiksaum. Die Idee der Absoluten Monarchie kann so nicht nur als politische Theorie verstanden werden, sondern vor allem als Argumentationsreservoir im Kampf um die politische Ordnung Frankreichs im Zeitalter der Religionskriege.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
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Globalisierung und Migration
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung 'Globalisierung' bezeichnet eine Entwicklung, die zwischen Befürwortern, für die es sich dabei in erster Linie um einen Weg zu weltweitem Wohlstand durch den Abbau von Handelshemmnissen und Wettbewerbsbeschränkungen handelt, und Kritikern, die u.a. zunehmende soziale Ungleichheit zwischen den reichen Industrienationen und den 'Entwicklungsländern' sowie fehlende staatliche Kontrolle über multinationale Unternehmen bemängeln, sehr umstritten ist. Während 'Globalisierung' also bei den einen Aufbruchsstimmung, bei den anderen Ängste auslöst, hat ein anderer weltpolitischer Trend, nämlich die Zunahme der internationalen Migration, ebenfalls für einige Aufmerksamkeit gesorgt und gerade in der Frage der Regulierung Besorgnis ausgelöst. Im Zeitalter der Globalisierung stellt sich die Frage, ob der Nationalstaat als 'Wächter über Grenzen' überhaupt noch in der Lage ist, Wanderungsbewegungen steuern zu können, oder ob dieses Ziel nur durch internationale Zusammenarbeit im Sinne des Konzeptes der 'Global Governance' und damit der Aufgabe einstmals selbstverständlicher nationaler Souveränitätsrechte zu erreichen ist. Grundsätzlich ist es in der wissenschaftlichen Debatte aber unstrittig, dass die Globalisierung die traditionellen Vorstellungen des Regierens im Nationalstaat in Frage stellt. Obwohl auch die Frage nach den Handlungsspielräumen bei der Steuerung der perspektivisch eher zunehmenden globalen und regionalen Migrationsströme einen hohen Stellenwert sowohl in nationaler als auch internationaler Politik einnimmt, ist es keineswegs so, dass bei allen Wanderungsbewegungen der Einfluss der Globalisierung plausibel erscheint, denn oft besteht nur ein mittelbarer oder gar kein Zusammenhang, , was in der öffentlichen politischen Debatte aber oft nicht zur Kenntnis genommen wird, da die Themen 'Zuwanderung' und 'Integrationspolitik' und die damit zusammenhängenden Fragen in den einzelnen Staaten ein emotional hoch brisantes und ideologisiertes Politikfeld darstellen. Nicht zuletzt die Bilder von überfüllten Flüchtlingsschiffen vor der Küste Italiens, die 'Belagerung' der Grenze zwischen Mexico und den USA durch potentielle Migranten sowie die erwartete Migrationswelle aus den ehemaligen Ostblockstaaten im Zuge der EU-Erweiterung prägen die Eindrücke vieler Bürger in den westlichen Industriestaaten von den unheilvollen Einflüssen der Globalisierung auf die weltweite Migrationsproblematik.

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Stand: 12.07.2020
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The Military Intervention in Libya and Core Pri...
10,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1.3, Technische Universität Kaiserslautern (Fachbereich Sozialwissenschaften/ Fachgebiet Politikwissenschaft), Veranstaltung: Amerikanische Aussenpolitik: Remaking America?, Sprache: Deutsch, Abstract: In einer vielbeachteten Wahlkampfrede mit dem Titel 'Renewing American Leadership' hatte Obama seine Vision einer gleichzeitigen Erneuerung und Rückbesinnung amerikanischer Aussenpolitik auf die Traditionslinien des 20. Jahrhunderts modelliert. Im Frühjahr 2011 sah sich der vermeintlich erneuerte interventionspolitische Ansatz dann seiner ersten Bewährungsprobe gegenüber: Der 'arabische Frühling' griff auf das vom Muammar al-Gaddafi regierte Libyen über und gipfelte in der Belagerung Bengasis durch Regierungstruppen - ein 'Srebrenica-Moment'. Die vorliegende Arbeit stellt die Frage, inwiefern sich nun der zu Beginn der Amtszeit formulierte Anspruch der Administration Obama auf eine Rückbesinnung der amerikanischen Interventionspolitik in ihrem Verhalten im Einsatz in Libyen wiederfindet. Auffällig ist die politische und militärische Zurückhaltung der USA, die den Libyen- Einsatz gegenüber vorangegangenen auszeichnet und manche Beobachter schon von einer neuen Ära amerikanischer Aussenpolitik oder einer hierin implementierten 'Obama- Doktrin' sprechen liess. Auf der anderen Seite lässt sich das Vorgehen in weiten Teilen auch als Rückbesinnung interpretieren: Manche Kommentatoren sehen den Libyen-Einsatz als Fortsetzung des traditionellen, wertgebundenen amerikanischen Interventionismus, der zuletzt in etwa den Einsatz im Kosovo kennzeichnete. Wie lässt sich der beschriebene, doppelte Befund der Erneuerung im Bezug auf den Unilateralismus der Vorgängeradministration bei gleichzeitigen Anknüpfung an die langfristige aussenpolitische Tradition eines wertgebundenen militärischen Interventionismus theoretisch fundiert zu erklären? Wie sich zeigen wird, stellt ein Ansatz, der den Einfluss von Normen auf die Aussenpolitik und deren Wandelbarkeit in den Fokus rückt, hierfür ein fruchtbares Erklärungsmodell zur Verfügung. Entsprechend wird zunächst einen Überblick über konstruktivistische Ansätze in den Internationalen Beziehungen gegeben und schliesslich den verwendeten Ansatz präzisiert. Darauf aufbauend wird sich im dritten Abschnitt folgende Argumentation als tragend erweisen: 1. Der Einsatz in Libyen geschieht im Einklang mit aussenpolitischen Prinzipien, die im Wesentlichen langfristig stabil sind 2. Diese Prinzipien setzen dem Präsidenten einen Handlungsrahmen, lassen ihm jedoch einen Interpretationsspielraum und werden von verschiedenen Entscheidungsträgern unterschiedlich implementiert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
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Das Andere der Monarchie

Der Konflikt zwischen der Hugenottenmetropole La Rochelle und der französischen Krone zwischen 1568 und 1630, der in der spektakulären Belagerung von 1628/29 gipfelte, war ein Kampf um die Legitimation von Herrschaft im frühneuzeitlichen Frankreich. Die neuartige Ideologie der Absoluten Monarchie steht dabei traditionellen, an Konsens und Privilegienwahrung interessierten Modellen gegenüber. Die Studie zeichnet die Durchsetzung dieses 'Pilotprojekts Absolutismus' nicht nur als rein ideengeschichtlichen Prozess nach, sondern verortet diesen in konkreten politischen und konfessionellen Auseinandersetzungen zwischen der monarchischen Zentrale und ihrem 'Anderen', der reformierten Stadtrepublik La Rochelle am Atlantiksaum. Die Idee der Absoluten Monarchie kann so nicht nur als politische Theorie verstanden werden, sondern vor allem als Argumentationsreservoir im Kampf um die politische Ordnung Frankreichs im Zeitalter der Religionskriege.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.07.2020
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Globalisierung und Migration
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung 'Globalisierung' bezeichnet eine Entwicklung, die zwischen Befürwortern, für die es sich dabei in erster Linie um einen Weg zu weltweitem Wohlstand durch den Abbau von Handelshemmnissen und Wettbewerbsbeschränkungen handelt, und Kritikern, die u.a. zunehmende soziale Ungleichheit zwischen den reichen Industrienationen und den 'Entwicklungsländern' sowie fehlende staatliche Kontrolle über multinationale Unternehmen bemängeln, sehr umstritten ist. Während 'Globalisierung' also bei den einen Aufbruchsstimmung, bei den anderen Ängste auslöst, hat ein anderer weltpolitischer Trend, nämlich die Zunahme der internationalen Migration, ebenfalls für einige Aufmerksamkeit gesorgt und gerade in der Frage der Regulierung Besorgnis ausgelöst. Im Zeitalter der Globalisierung stellt sich die Frage, ob der Nationalstaat als 'Wächter über Grenzen' überhaupt noch in der Lage ist, Wanderungsbewegungen steuern zu können, oder ob dieses Ziel nur durch internationale Zusammenarbeit im Sinne des Konzeptes der 'Global Governance' und damit der Aufgabe einstmals selbstverständlicher nationaler Souveränitätsrechte zu erreichen ist. Grundsätzlich ist es in der wissenschaftlichen Debatte aber unstrittig, dass die Globalisierung die traditionellen Vorstellungen des Regierens im Nationalstaat in Frage stellt. Obwohl auch die Frage nach den Handlungsspielräumen bei der Steuerung der perspektivisch eher zunehmenden globalen und regionalen Migrationsströme einen hohen Stellenwert sowohl in nationaler als auch internationaler Politik einnimmt, ist es keineswegs so, dass bei allen Wanderungsbewegungen der Einfluss der Globalisierung plausibel erscheint, denn oft besteht nur ein mittelbarer oder gar kein Zusammenhang, , was in der öffentlichen politischen Debatte aber oft nicht zur Kenntnis genommen wird, da die Themen 'Zuwanderung' und 'Integrationspolitik' und die damit zusammenhängenden Fragen in den einzelnen Staaten ein emotional hoch brisantes und ideologisiertes Politikfeld darstellen. Nicht zuletzt die Bilder von überfüllten Flüchtlingsschiffen vor der Küste Italiens, die 'Belagerung' der Grenze zwischen Mexico und den USA durch potentielle Migranten sowie die erwartete Migrationswelle aus den ehemaligen Ostblockstaaten im Zuge der EU-Erweiterung prägen die Eindrücke vieler Bürger in den westlichen Industriestaaten von den unheilvollen Einflüssen der Globalisierung auf die weltweite Migrationsproblematik.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.07.2020
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The Military Intervention in Libya and Core Pri...
8,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1.3, Technische Universität Kaiserslautern (Fachbereich Sozialwissenschaften/ Fachgebiet Politikwissenschaft), Veranstaltung: Amerikanische Außenpolitik: Remaking America?, Sprache: Deutsch, Abstract: In einer vielbeachteten Wahlkampfrede mit dem Titel 'Renewing American Leadership' hatte Obama seine Vision einer gleichzeitigen Erneuerung und Rückbesinnung amerikanischer Außenpolitik auf die Traditionslinien des 20. Jahrhunderts modelliert. Im Frühjahr 2011 sah sich der vermeintlich erneuerte interventionspolitische Ansatz dann seiner ersten Bewährungsprobe gegenüber: Der 'arabische Frühling' griff auf das vom Muammar al-Gaddafi regierte Libyen über und gipfelte in der Belagerung Bengasis durch Regierungstruppen - ein 'Srebrenica-Moment'. Die vorliegende Arbeit stellt die Frage, inwiefern sich nun der zu Beginn der Amtszeit formulierte Anspruch der Administration Obama auf eine Rückbesinnung der amerikanischen Interventionspolitik in ihrem Verhalten im Einsatz in Libyen wiederfindet. Auffällig ist die politische und militärische Zurückhaltung der USA, die den Libyen- Einsatz gegenüber vorangegangenen auszeichnet und manche Beobachter schon von einer neuen Ära amerikanischer Außenpolitik oder einer hierin implementierten 'Obama- Doktrin' sprechen ließ. Auf der anderen Seite lässt sich das Vorgehen in weiten Teilen auch als Rückbesinnung interpretieren: Manche Kommentatoren sehen den Libyen-Einsatz als Fortsetzung des traditionellen, wertgebundenen amerikanischen Interventionismus, der zuletzt in etwa den Einsatz im Kosovo kennzeichnete. Wie lässt sich der beschriebene, doppelte Befund der Erneuerung im Bezug auf den Unilateralismus der Vorgängeradministration bei gleichzeitigen Anknüpfung an die langfristige außenpolitische Tradition eines wertgebundenen militärischen Interventionismus theoretisch fundiert zu erklären? Wie sich zeigen wird, stellt ein Ansatz, der den Einfluss von Normen auf die Außenpolitik und deren Wandelbarkeit in den Fokus rückt, hierfür ein fruchtbares Erklärungsmodell zur Verfügung. Entsprechend wird zunächst einen Überblick über konstruktivistische Ansätze in den Internationalen Beziehungen gegeben und schließlich den verwendeten Ansatz präzisiert. Darauf aufbauend wird sich im dritten Abschnitt folgende Argumentation als tragend erweisen: 1. Der Einsatz in Libyen geschieht im Einklang mit außenpolitischen Prinzipien, die im Wesentlichen langfristig stabil sind 2. Diese Prinzipien setzen dem Präsidenten einen Handlungsrahmen, lassen ihm jedoch einen Interpretationsspielraum und werden von verschiedenen Entscheidungsträgern unterschiedlich implementiert.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.07.2020
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